Räuber Hotzenplotz in guten Händen -
Nachlass des Kinderbuchautors Otfried Preußler jetzt in der Staatsbibliothek





Otfried Preußlers Bücher begeistern, wie hier die Geschichten vom Räuber Hotzenplotz und von der Kleinen Hexe, weltweit Leser jeden Alters. (Repro: Caspar)

Zahlreiche Stücke aus dem Nachlass des am 18. Februar 2013 in Prien am Chiemsee verstorbenen Kinderbuchautors Otfried Preußler zeigt die Staatsbibliothek zu Berlin vom 22. bis 26. Oktober im Foyer ihres Hauses II. an der Potsdamer Straße 33. Zu sehen sind Erstausgaben der Bücher von Preußler sowie Manuskripte, Zeichnungen und Briefe von der Hand des Schriftstellers, aber auch Zeichnungen und Briefe, die Kinder an ihn geschickt hatten. Insgesamt wurden Preußlers Werke wie Der Räuber Hotzenplotz, Der Kleine Wassermann, Das Kleine Gespenst, Die Kleine Hexe und der historische Roman Krabat in 55 Sprachen übersetzt. Seine zum Teil auch verfilmten Bücher erreichten eine Gesamtauflage von etwa 50 Millionen Exemplaren.

In einer Festveranstaltung am Abend des 22. Oktober begeht die Bibliothek gemeinsam mit Angehörigen und Freunden den 90. Geburtstag Otfried Preußlers und würdigt zugleich die Bedeutung seines ihr übergebenen Nachlasses. Für die Erforschung von Preußlers Werk ist die Berliner Staatsbibliothek bestens gerüstet, denn sie besitzt eine in Deutschland einmalig große und qualitativ reich bestückte Sammlung an historischer und neuer Kinder- und Jugendliteratur, die laufend ergänzt wird. Zugleich ist die Bibliothek, in der mehr als 1600 Nachlässe von Wissenschaftlern und Dichtern aufbewahrt, erschlossen und für die Forschung und Publizistik bereit gestellt werden, bestens gerüstet. Die Ausstellung kann kostenfrei von 9 bis 21 am Dienstag bis Freitag sowie von 10 bis 20 Uhr am Samstag besichtigt werden.

Zurück zur Themenübersicht "Berlin und das Land Brandenburg"